Typisch sind eine vergessene alte Börse, ein CSV nur für 2024 obwohl 2021 gekauft wurde, ein Transfer auf eine nicht verbundene Wallet oder eine Chain, die nie importiert wurde. Das Tool sieht dann einen Verkauf ohne Bestand – und der Saldo rutscht ins Minus.
Ohne vollständige Historie entstehen Scheingewinne: Verkäufe ohne Quelle wirken wie Einkünfte aus dem Nichts. Transfers zwischen eigenen Wallets werden zum steuerpflichtigen Trade. Genau das wollen Finanzämter nicht sehen. Ein stimmiger Saldo ist die Voraussetzung für FIFO, LIFO und die einjährige Haltefrist.
1. Abweichung pro Wallet sichtbar machen
CleanUp vergleicht erwarteten und importierten Bestand. Du siehst, in welcher Wallet und bei welchem Asset die Lücke liegt – nicht nur eine globale Fehlermeldung.
2. Fehlende Quelle nachladen
Je nach Lücke verbindest du die vergessene Börse per API, lädst einen älteren CSV nach oder erfasst die fehlende Einzahlung. Transfers zwischen deinen eigenen Wallets matched chain.report automatisch, sobald beide Seiten da sind.
3. Saldo schließen, dann exportieren
Erst wenn die Bestände aufgehen, ist der Report intern konsistent. Das ist die Basis dafür, dass das Finanzamt keine Rückfragen zur Herkunft der Coins stellt.
Muss der Saldo wirklich auf 0 Differenz stehen?
Ja, bevor du abgibst. Ein dauerhaft negativer Bestand heißt, dass Käufe oder Transfers fehlen. Genau das fällt in einer Prüfung zuerst auf.
Ich habe eine Börse schon gelöscht – wie importiere ich die Historie?
Oft gibt es noch E-Mail-Exporte, Steuer-CSVs oder Blockchain-Daten der Auszahlungsadresse. CleanUp zeigt dir, welches Asset und welcher Zeitraum fehlt, damit du gezielt suchen kannst.
Sind Transfers zwischen eigenen Wallets steuerpflichtig?
Nein, wenn beide Seiten vollständig importiert und als Eigenübertrag erkannt sind. Fehlt eine Seite, wird daraus fälschlich ein Verkauf.
Starte mit dem Import aller Börsen und Wallets. CleanUp zeigt, wo der Bestand bricht – und was du nachladen musst.
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