| Vorgang | Meist mehrere Schritte, nicht ein Transfer |
|---|---|
| Fees / Rewards | Laufender Zufluss |
| Impermanent Loss | Erst bei Realisation relevant |
Du gibst zwei Assets hin und erhältst einen Anteil am Pool. Das kann als Tausch gegen den LP-Token gesehen werden. Dann endet die Frist der hingegebenen Coins und der LP-Token bekommt einen neuen Einstand. Manche gestalten die Einlage als Mitunternehmerschaft — das ist der Ausnahmefall und gehört zum Berater, nicht ins Default-Tool.
Handelsgebühren, die dem LP zustehen, und zusätzliche Token-Incentives sind typischerweise laufender Zufluss. Sie erhöhen nicht still den Einstand der Ursprungs-Coins. Ohne eigene Buchung fehlen sie oder landen im Pool-Wert und verzerren den späteren Ausstieg.
Ein Uniswap-Vorgang enthält intern mehrere Transfers. Ohne Decoder entstehen vier unabhängige Trades. chain.report zerlegt gängige Pool-Token und lässt unklare Contracts in CleanUp zuordnen: Liquidity add, remove, reward.
Die deutsche Finanzverwaltung lehnt das für die meisten DeFi-Pools ab. Ein stiller Methodenwechsel im Tool ist riskant.
Ein bloßer Wertverlust im Pool ist noch kein realisierter Verlust. Realisiert wird regelmäßig erst bei der Rückgabe oder beim Tausch des LP-Tokens.
Ja, sobald du verfügen kannst. Gesammelte, aber nicht beanspruchte Gebühren können je nach Protokoll noch nicht zugeflossen sein.
Dieser Guide strukturiert die Datenlage und die gängige deutsche Verwaltungspraxis. Er ist keine Steuerberatung. Die Einordnung im Einzelfall bleibt bei dir und deinem Steuerberater.
Ordne Liquidity-Contracts in CleanUp zu. Dann bleiben Einstand, Rewards und Ausstieg getrennt — und der Gewinn erklärbar.
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