| Deutschland | FIFO ist die übliche Methode |
|---|---|
| LIFO | Nicht die Regelmethode |
| Österreich | Gleitender Durchschnitt |
First in, first out. Verkaufst du 0,5 BTC, nimmt die Berechnung die älteste noch vorhandene BTC-Tranche. Das entscheidet über Gewinn und darüber, ob die Ein-Jahres-Frist schon gelaufen ist. Deshalb darf die Historie nicht erst im Verkaufsjahr beginnen.
LIFO (zuletzt gekauft, zuerst verkauft) kann den Gewinn verschieben, ist in Deutschland für private Krypto-Veräußerungen nicht die Regelmethode. Der gleitende Durchschnitt ist in Österreich üblich. Wer die Methode wechselt, ändert Gewinn und Frist für denselben Trade. Das muss zur Steuerregion passen.
FIFO braucht eine geordnete Bestandshistorie. Fehlt ein Kauf, wird aus einem späteren Verkauf oft Einstand 0. Ein negativer Bestand heißt: Es wurde mehr verkauft, als je importiert wurde. Dann ist die Tranche erfunden. Genau das zeigen CoinTracking-Warnungen und Blockpit-Hinweise — nicht ein kaputter FIFO-Schalter.
Nicht nach Belieben. Die Methode muss zur gesetzlichen Bewertung passen. Ein niedrigerer Gewinn allein begründet keinen Methodenwechsel.
Wirtschaftlich zählt der Steuerpflichtige, nicht die Börse. Praktisch musst du alle Depots importieren, sonst fehlen Tranchen und FIFO arbeitet auf einer Teilmenge.
Nein. Ohne Einstand bleibt der Gewinn verzerrt, egal ob FIFO oder LIFO.
Dieser Guide strukturiert die Datenlage und die gängige deutsche Verwaltungspraxis. Er ist keine Steuerberatung. Die Einordnung im Einzelfall bleibt bei dir und deinem Steuerberater.
Schließe in CleanUp fehlende Preise und Salden. Danach rechnet FIFO auf echten Käufen — nicht auf Lücken.
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