Steuerwissen Deutschland

Wie werden Krypto-Gewinne in Österreich versteuert?

Zuletzt geprüft: 15. August 2026
Seit der ökosozialen Steuerreform 2022 sind Krypto-Einkünfte in Österreich regelmäßig Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 27b EStG), typisch mit 27,5 %. Die deutsche Ein-Jahres-Haltefrist gilt nicht. Die Kostenbasis folgt in der Regel dem gleitenden Durchschnitt, nicht FIFO.
Kurz die Fakten
Seit1. März 2022, § 27b EStG
SatzIn der Regel 27,5 %
MethodeGleitender Durchschnitt — keine deutsche Haltefrist

Was ist anders als in Deutschland?

Kein Spekulationsfrist-Modell. Veräußerung, Tausch und viele Erträge laufen als Kapitalvermögen. Wer einen deutschen Report nach Österreich kopiert, verdreht Satz, Methode und steuerfreie Altbestände.

Welche Methode muss der Report ausweisen?

Steuerregion Österreich und Durchschnitt (AVCO), plus eine geschlossene Historie. Einstand 0 und negative Bestände zerstören den Durchschnitt genauso wie FIFO.

Häufige Fragen

Gibt es in Österreich eine Ein-Jahres-Steuerfreiheit?

Nicht nach dem Regime seit 2022. Altbestände vor der Reform können anders liegen — das gehört zum Berater, nicht ins Default-Tool.

Ist Staking in Österreich dasselbe wie in Deutschland?

Nein. In Österreich fallen viele Erträge ins Kapitalvermögen, in Deutschland oft unter sonstige Einkünfte. Nicht dieselbe Norm kopieren.

Kann ich FIFO lassen, weil ich es aus Deutschland kenne?

Nicht als österreichische Default-Methode. Der gleitende Durchschnitt gehört zur dortigen Bewertung.

Weiterlesen

Dieser Guide strukturiert die Datenlage und die gängige deutsche Verwaltungspraxis. Er ist keine Steuerberatung. Die Einordnung im Einzelfall bleibt bei dir und deinem Steuerberater.

Steuerregion zuerst, dann die Historie

Stelle Österreich ein, importiere alle Quellen und schließe die Lücken. Sonst rechnet der Durchschnitt auf einer Teilmenge.

Jetzt kostenlos starten