| Seit 2024 | 1.000 € im Kalenderjahr |
|---|---|
| Bis 2023 | 600 € |
| Art | Freigrenze — Überschreiten macht alles steuerpflichtig |
Bei einem Freibetrag bleibt der Teil unter der Grenze steuerfrei. Bei der Freigrenze kippt alles: 1.001 Euro Gewinn im Jahr machen auch die ersten 1.000 Euro steuerpflichtig. Deshalb lohnt sich das genaue Datum — und ein vollständiger Einstand.
Nein. Die Grenze gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte des Kalenderjahres zusammen, nicht pro Coin und nicht pro Börse. Was nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei ist, fällt nicht in die Freigrenze.
Verluste aus privaten Veräußerungen mindern den Gewinn derselben Einkunftsart. Ob danach die Grenze noch gerissen wird, entscheidet der Saldo des Jahres.
Nein. Staking-Rewards sind regelmäßig sonstige Einkünfte mit einer eigenen 256-Euro-Grenze. Das ist nicht dieselbe Freigrenze wie bei Verkäufen.
Nein. Ohne Einstand weißt du nicht, ob du wirklich darunter liegst. Einstand 0 bläht den Gewinn künstlich auf.
Dieser Guide strukturiert die Datenlage und die gängige deutsche Verwaltungspraxis. Er ist keine Steuerberatung. Die Einordnung im Einzelfall bleibt bei dir und deinem Steuerberater.
Importiere die Käufe und schließe Einstand 0. Danach siehst du, ob die Freigrenze greift — oder nur eine Lücke.
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